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Industriekupplung

Sicherheitskupplung

Für Beschicker, Abwickler, Scheranlagen und überlastempfindliche Antriebe; definierte Überlastauslösung zum Schutz von Wellen, Getrieben und Arbeitsmaschinen.

  • Überlastschutz
  • Drehmomentbegrenzung oder Auslösung
  • Verhindert Maschinenschäden
Baureihen
TORQUE / SHAFT / INSTALLATION / RESET
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Zeichnungen / Dateien
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Keine Zeichnung? Senden Sie Altteilfotos, Typenschildangaben und Wellenmaße.

Dokumentierte technische Daten

Produktübersicht und Einsatzgrenze

Sicherheitskupplungen schützen den Antriebsstrang, indem sie bei Überschreiten des eingestellten Überlastmoments ausrücken, rutschen oder freigeben. Sie eignen sich für Walzlinien, Förderer, Krane, Mischer und Anlagen, bei denen Blockaden Getriebe, Motoren oder Wellen beschädigen können. Zu bestätigen sind Auslösemoment, Rückstellart, Drehzahl, Bohrung, Passfedernut und Schutzanforderung.

Typischer Einsatz

Empfohlen für Beschicker, Abwickler, Scheranlagen und überlastempfindliche Antriebe.

Auslegungsfokus

Vor der Auslegung Drehmoment, Drehzahl, Wellendurchmesser, Passfedernut, Betriebsfaktor, Versatz und Umgebung prüfen.

Anpassungsoptionen

Bohrung, Passfedernut, Werkstoff, Wärmebehandlung, dynamisches Wuchten, Oberfläche und Exportverpackung sind anpassbar.

Werkstoff und Prüfung

Übliche Werkstoffe sind 45-Stahl, 42CrMo oder projektspezifische Güten; Prüfprotokolle sind auf Anfrage verfügbar.

Fertigungssteuerung

Bearbeitungs-, Wärmebehandlungs- und Prüfablauf für Sicherheitskupplung

Die Route führt Sicherheitskupplung von Zeichnungs- und Werkstoffprüfung über Rohteilvorbereitung, CNC-Vorbearbeitung, Funktionsbearbeitung, Wärmebehandlung, Nachprüfung und Fertigbearbeitung bis Montage und Freigabe. Maßgeblich ist die freigegebene Zeichnung.

Flussdiagramm zur Fertigung und Prüfung von Sicherheitskupplung
Typische Bearbeitungs- und Wärmebehandlungsroute für Sicherheitskupplung; zeichnungsabhängige Schritte erfolgen erst nach technischer Freigabe.
  1. 01. Prüfung von Schutzmoment und Schnittstellen: Vor Freigabe werden Drehmoment, Drehzahl, Wellenanschlüsse, zulässiger Versatz, Abnahmekriterien und Zeichnung bestätigt.
  2. 02. Werkstoffzeugnis- und Rohteilprüfung: Werkstoffidentität, Zeugnis, Schmelzennummer, Rohteilmaße und vorgegebener Schmiede-, Guss- oder Stabstahlweg werden geprüft.
  3. 03. Zuschnitt und Vorbereitung von Schmiede-/Gussteilen: Material wird zugeschnitten oder als Schmiede-/Gussteil vorbereitet; Zunder wird entfernt, Kennzeichnung übertragen und Aufmaß belassen.
  4. 04. CNC-Vordrehen von Flächen, Durchmessern und Bohrungen: Auf CNC- oder Karusselldrehmaschinen werden Stirnflächen, Außendurchmesser, Bohrungen und Bezugsschultern mit Wärmebehandlungs- und Fertigaufmaß vorgedreht.
  5. 05. Bearbeitung von Auslösetaschen, Kurven, Sitzen und Gleitflächen: Die genannten Verzahnungen, Nuten, Bohrungen, Keilwellen oder Mechanikmerkmale werden durch Drehen, Fräsen, Wälzfräsen, Stoßen, Bohren, Spindeln oder Schleifen gefertigt.
  6. 06. Vorbereitung von Federn, Kugeln, Stiften und Auslöseelementen: Feder-, Bolzen-, Lager-, Reib- oder Elastomerelemente werden nach Freigabespezifikation gefertigt oder geprüft und bei Bedarf chargenrückverfolgt.
  7. 07. Wärme- und Oberflächenbehandlung von Auslöse-/Reibteilen: Federn, Stifte, Kurven und tragende Auslöse-/Reibteile werden werkstoffgerecht wärmebehandelt; bei Oberflächenbehandlung werden Gewinde und Präzisionspassungen geschützt.
  8. 08. Nachprüfung von Härte, Verzug und ZfP: Härte, gegebenenfalls Einsatzhärtetiefe, Verzug und Oberfläche werden geprüft; UT, MT oder PT erfolgt bei Forderung vor der Fertigbearbeitung.
  9. 09. Fertigbearbeitung von Bohrung, Nut und Passung: Bezugs- und Passflächen werden fertiggedreht oder geschliffen; Bohrungen, Nuten, Keilwellen, Dichtsitze und Montageflächen werden auf Freigabetoleranz gefertigt.
  10. 10. Einstellung und Prüfung des Auslösemoments: Auslöse- oder Reibpaket wird montiert, das Sollmoment eingestellt und Auslöseverhalten sowie Wiederholbarkeit über die geforderten Zyklen geprüft.
  11. 11. Endprüfung, Kennzeichnung und Freigabe: Erst nach vollständigen Nachweisen und Abnahmeergebnissen folgen Endprüfung, Kennzeichnung, Korrosionsschutz und Verpackung.

Dokumentierte technische Daten

Angaben für die Auslegung

Die endgültige Auslegung basiert auf realen Antriebsdaten und der freigegebenen Zeichnung. Fehlende Werte können technisch geprüft werden.

Zeichnung hochladen und Angebot anfragen
  1. 01Erforderliches Drehmoment oder Motorleistung und Betriebsfaktor
  2. 02Drehzahl, Spitzenlast, Starts und Reversierbetrieb
  3. 03Wellendurchmesser d1/d2, Passfedernuten und Passungen
  4. 04DBSE, Gesamtlänge und verfügbarer Einbauraum
  5. 05Temperatur, Staub, Feuchte, Korrosion und Wartungszugang
  6. 06Vorhandene Zeichnung, Altteilfoto, Typenschild oder Messmaße

Dokumentierte technische Daten

Modell- und Maßdaten

Nutzen Sie jede Katalogzeichnung zusammen mit der zugehörigen HTML-Tabelle. Endgültige Werte richten sich nach der freigegebenen Projektzeichnung.

Sicherheitskupplung Datentabelle

Auf kleineren Bildschirmen horizontal wischen.

Prüfpunkttechnisch zu bestätigende Angabeempfohlener Bereich / Hinweisefür Angebot erforderlich
DrehmomentgrenzeNenndrehmoment,Spitzendrehmoment und Überlastauslösebedingungnach Schutzanforderung und Betriebsfaktor prüfenMotorleistung,Drehzahl,Übersetzung,Blockade- oder Stoßfall
Wellenendmaßed1/d2,Passfedernut,Wellenzapfenlänge und Passungstoleranzmit Altteil oder Anlagenzeichnung prüfenZeichnung,Altteilfoto,Typenschild oder Messmaße
EinbauraumAußendurchmesser,Gesamtlänge,Schutzhaube und WartungsraumKollision mit Schutzhaube,Lagerbock oder Bremse vermeidenEinbaufoto vor Ort oder Zusammenbauzeichnung
Rückstell- /AuslöseartScher-,Reib-,Kugelrast-,Konstantmoment- oder manuelle Rückstellungnach Abschalt- und Schutzlogik bestätigenob Abschaltung zulässig ist und automatische Rückstellung benötigt wird

FAQ

FAQ zur Produktauslegung

Kann dieses Kupplungsmodell nach Zeichnung oder Altteil gefertigt werden?

Ja. Bohrung, Passfedernut, Werkstoff, Wärmebehandlung, Wuchtgüte, Oberfläche und Exportverpackung können nach Zeichnung oder Altteilfoto bestätigt werden.

Welche Angaben werden vor dem Angebot benötigt?

Bitte Drehmoment oder Motorleistung, Drehzahl, Wellendurchmesser, Passfedernut, Anlagentyp, Betriebsbedingung, Menge, Zeichnung oder Altteilfoto senden.

Kann es eine importierte Kupplungsmarke ersetzen?

Der Ersatz wird nach Prüfung von Abmessungen, Drehmoment, Werkstoff, Einbauraum und Betriebsbedingung bewertet. Vor Fertigung ist die Endzeichnung zu bestätigen.

Für welche Anlagen und Betriebsbedingungen eignet sich dieses Modell?

Empfohlen für Beschicker, Abwickler, Scheranlagen und überlastempfindliche Antriebe.

Was ist bei Montage und Wartung zu prüfen?

Vor Betrieb freigegebenes Auslöse- bzw. Begrenzungsmoment, Wellenanschluss, Schrauben und Schutz prüfen. Nach einer Auslösung die Überlastursache klären und nach Vorgabe zurücksetzen und kontrollieren.

Technische Daten

Technische RFQ senden

Geben Sie zuerst die Kontaktdaten und danach die bekannten Betriebsdaten ein. Fehlende technische Werte verhindern die Anfrage nicht.

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Kontakt
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